Übung für den Ernstfall – Waldbrand

Waldbrandübung am Fröbelblick
Waldbrandübung am Fröbelblick

Am gestrigen Samstag versammelten sich hier im Dorf die Feuerwehren aller Bad Blankenburger Ortsteile um eine Einsatzübung durchzuführen. Das Szenario: Waldbrand auf den Kesselwänden am Fröbelturm, mit Wasserbeschaffung aus Kleingölitz.

Bevor es losging versammelten sich alle zur Einsatzbesprechung bzw. zum Morgenkaffee noch im Kulturhaus, natürlich erst nachdem alle Fahrzeuge richtig schön eingeparkt waren. Als Löschwasser wurden extra 10.000 Liter auf den oberen Parkplatz gekarrt und in einen flachen Container eingelassen. Dann ging es los, eine Ortsteil-Feuerwehr nach der Anderen machte sich mit ihrem Gefährt den Waldweg zum Fröbelblick hinauf um ihre vorgesehene Position einzunehmen und Pumpen aufzubauen.

Dann mussten auf einer Strecke von etwa 2 Kilometern bergauf ein Wasserschlauch ausgelegt und mit den einzelnen Pumpen verbunden werden. Das klappte nicht ganz reibungslos. Im unteren Bereich lag schon Druck an, obwohl oben noch nicht alles Fertig zusammengebaut war. Und so musste man, auf nicht mal halber Strecke die Ventile öffnen und das Wasser auf den Rasen lassen, sonst hätten sich einige der Schläuche verabschiedet. Als alles Zusammengebaut war, ging am Startpunkt das Wasser aus – wie peinlich. Also einen Hydranten angezapft und unserem Ort das Leitungswasser geklaut.

Ich war mittlerweile zu Fuß gemütlich bis zum Fröbelblick gelaufen und konnte, als es hieß „Wassermarsch“ mit ansehen wie 3-4 Minuten lang Wasser von der Bergkuppe das Tal hinunter gespritzt wurde. Auf der Ortsstraße unten Standen wohl zwei Leute, einer mit einem Teleobjektiv, der das Ganze für die Fotoalben der Feuerwehr oder die morgige Presse fotografierte.

Wenn hier wirklich was großflächig brennt kann ich und die freiwilligen Helfer von der Feuerwehr nur auf Unterstützung aus der Luft hoffen.

Damit das hier ehr als in der OTZ morgen erscheint hab ich einige Fotos von mir übersprungen, diese Folgen aber später. Diese Woche war ich vom Internet getrennt und bin deshalb öfters fotografisch unterwegs gewesen.

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